Lugano – Monte Brè
Blick vom Monte Brè über den Luganersee
Für dieses Novemberwochenende ist auf der Alpennordseite schlechtes Wetter prognostiziert worden. Daher entschieden Mama und ich uns für einen Ausflug ins Tessin mit dem Zug. Für die Alpensüdseite waren Temperaturen von rund 10 °C angesagt.
Morgens um 6.50 Uhr geht’s bereits los. Am Hauptbahnhof Zürich treffe ich Mama. Gemeinsam fahren wir mit dem praktisch leeren Eurocity Richtung Tessin. Am Morgen, als wir starteten, war das Wetter ganz in Ordnung. Es war trocken, windete kaum und war nicht besonders kalt. Als wir auf der anderen Seite des Gotthardtunnels ankamen, staunten wir nicht schlecht.
Blick vom Bahnhof Lugano in Richtung Bergspitze
Während es bei uns in der Nacht regnete, schneite es im Tessin offensichtlich bis in tiefe Lagen. Unser Plan für den heutigen Tag beinhaltete unter anderem die Fahrt auf den Monte Brè. Von dort wollten wir nach Gandria laufen. Bereits vom Bahnhof Lugano aus sahen wir den eingeschneiten Bergspitz. Wir entschieden uns dennoch, nach oben zu fahren.
Schon beim Hochfahren mit der Bahn sahen wir, wie bereits weit unten ziemlich viel Schnee lag. Wir waren zudem neben einer Dreiergruppe die einzigen, die den Weg nach oben wagten. Oben angekommen, lagen tatsächlich etwa 8 cm Schnee! Wir waren zwar mit guten Trekkingschuhen ausgestattet, doch gegen den Schnee waren auch diese machtlos. Zum Glück waren die wichtigsten Wege oben gepfadet, doch es war ziemlich rutschig.
fantastischer Ausblick
Belohnt wurden wir dafür mit einer umso fantastischeren Aussicht über Lugano und den Luganersee. Da wir so früh losgingen, war es an diesem Novembermorgen auch entsprechend kalt auf dem Berg und es windete stark. Wir stapften durch den Schnee, wagten den kurzen Abstieg zum geschlossenen Restaurant und machten einige Fotos.
Das geschlossene Restaurant im Vordergrund und die verschneiten Berge dahinter.
Wir entschieden uns aber aufgrund des Schnees auf unseren Fussmarsch nach Gandria zu verzichten. Der Schnee war zu hoch, schon nach wenigen Schritten hatten wir ihn in den Schuhen. Und so nahmen wir nach einer Stunde wieder die Bahn, um nach Lugano zurückzukehren.
Herrlich!
Der Ausflug auf den Hausberg Luganos hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Die verschneite Gegen und die Sonnenstreifen am Horizont waren wunderbar. Und wir hatten den ganzen Berg für uns alleine.
Blick auf den San Salvatore, den ich dieses Jahr auch schon besuchte
In Lugano unten war es bedeutend wärmer. Es windete nicht und die Temperaturen waren etwas höher. Wir schlenderten durch die Strassen und Gassen und schon bald war es Zeit für den Zmittag. Da ich noch nicht wieder ganz gesund war nach meiner 3. Impfung entschieden wir uns bereits am früheren Nachmittag den Heimweg anzutreten. In Arth-Goldau trennten sich unsere Wege. Während ich direkt nach Hause fuhr, besuchte Mama noch Luzern, um die Weihnachtsbeleuchtung anzuschauen. Ein toller Tag mit meiner lieben Mama.
Alle diese Bilder habe ich mit meinem neuen Smartphone Google Pixel 6 Pro aufgenommen.